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Faserlaser für Metall und Schmuck: Welcher passt zu deinem Projekt?

Ein Faserlaser markiert Edelstahl, Messing, Silber und eloxiertes Aluminium dauerhaft, ohne Spray und ohne Beschichtung. Die eigentliche Kauffrage ist aber nicht „welcher ist der beste“, sondern: Brauchst du Q-Switch oder MOPA, 20 oder 60 Watt, ein offenes Gerät oder eins mit Gehäuse? Hier findest du die Antworten mit Tabellen, einer Rechnung zum Arbeitsfeld und neun Geräten zwischen etwa 599 und 3.999 Euro.

Stand: 28.10.2026. Wir werten Herstellerangaben und die Produktseiten bei Amazon.de aus. Die Geräte haben wir nicht selbst getestet. Eine Untersuchung der Stiftung Warentest zu Faserlasern gibt es bisher nicht, deshalb nennen wir hier keine Noten.

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Sicherheit: Faserlaser arbeiten mit unsichtbarer Infrarotstrahlung, offene Geräte dieser Leistung können Augen dauerhaft schädigen. Diese Seite ersetzt keine Sicherheits- oder Rechtsberatung.
Das Wichtigste in Kürze

Neun Faserlaser und Dual-Geräte im Überblick

Die Tabelle sortiert nach Bauart, nicht nach einer Rangfolge. Welches Gerät passt, hängt davon ab, was du gravieren willst.

ModellLaserBauartArbeitsfeldPreis (ca.)
SCULPFUN iCube Ultra Dual12 W Diode + 1,2 W Infrarotgeschlossen150 × 135 mm599 €
xTool F215 W Diode + 5 W Infrarot (1064 nm)Galvo, Kamerak. A.1.309 €
LaserPecker LP520 W Faser + 20 W DiodeGehäuse, Klasse 1k. A.2.799 €
Creality T1 Fiber20 W Faser, Module tauschbarGehäuse, Klasse 1k. A.2.919 €
Monport GM20 Pro20 W Faseroffen, Galvo110 × 110 mm1.300 €
GWEIKE G2 Pro 30W30 W Faseroffen, abnehmbar110 × 110 mm1.399 €
ComMarker B4 30W30 W Faseroffen, 2 Linsen110 × 110 / 200 × 200 mm1.599 €
Monport GM30 Pro MOPA30 W MOPAoffen, Galvo175 × 175 mm2.600 €
ComMarker B6 60W60 W MOPA (JPT-Quelle)offen, Touchscreen150 × 150 mm3.999 €

Preise Stand 28.10.2026 bei Amazon.de, gerundet. „k. A.“ heißt: Der Anbieter nennt auf der Produktseite kein Arbeitsfeld.

Echter Faserlaser, Infrarot-Modul oder Dual-Gerät?

Bei der Suche nach „Faserlaser“ tauchen drei verschiedene Gerätetypen auf, die alle mit Infrarot arbeiten. Der Unterschied steckt im Kleingedruckten der Leistungsangabe.

GerätetypInfrarot-LeistungWas er kannFür wen
Infrarot-Diodenmodul (z. B. 1,2 W)etwa 1 bis 2 WEdelstahl und beschichtetes Metall flach markieren, Kunststoff beschriften. Keine Tiefgravur.Hobby, Namen auf Anhängern, Ergänzung zum Holzlaser
Dual-Gerät (Diode + Infrarot/Faser)5 bis 20 WHolz, Leder und Acryl mit der Diode, Metall mit dem Infrarotlaser. Ein Gerät, eine Software.Kleingewerbe mit gemischtem Sortiment
Reiner Faserlaser (Galvo)20 bis 100 WMarkieren, Tiefgravur, Relief, bei MOPA auch Farbe. Sehr schnell durch Spiegelablenkung.Schmuck, Typenschilder, Werkzeug, Serien

Wichtig für den Vergleich: Ein 1,2-W-Infrarotmodul und ein 20-W-Faserlaser liegen nicht „nah beieinander“, auch wenn beide Metall markieren. Für tiefe, haltbare Gravuren auf Werkzeug oder Hundemarken brauchst du einen echten Faserlaser. Für den Vornamen auf einem Edelstahl-Anhänger reicht oft das Modul.

Q-Switch oder MOPA: der Unterschied, der den Preis verdoppelt

Beide Bauarten erzeugen kurze Lichtpulse bei 1064 nm. Beim Q-Switch-Laser ist die Pulsdauer weitgehend fest. Beim MOPA-Laser lässt sie sich einstellen. Genau das ermöglicht die Anlassfarben auf Edelstahl: Mit kurzen, fein dosierten Pulsen entsteht eine dünne Oxidschicht, deren Dicke die Farbe bestimmt.

AufgabeQ-SwitchMOPA
Seriennummer, Logo, QR-Code auf Metallgutgut
Tiefgravur, 3D-Reliefgut (mehr Watt = schneller)gut
Farben auf Edelstahl und Titaneingeschränktdafür gemacht
Tiefschwarz auf eloxiertem Aluminiumeher graubesser
Kunststoff ohne Aufschmelzenschwierigerbesser, durch kurze Pulse
Preis in unserer Auswahlca. 1.300 bis 1.600 €ca. 2.600 bis 4.000 €

Unsere Faustregel: Wer nicht genau weiß, dass Kunden farbige Gravuren wollen, fährt mit Q-Switch günstiger. Farbmarkierung ist zudem Feinarbeit: Die Farben hängen von Material, Oberfläche und Parametern ab und brauchen Testreihen. Manche Anbieter von Q-Switch-Geräten werben ebenfalls mit Farbgravur. Prüfe dann in der Beschreibung, ob ausdrücklich „MOPA“ dasteht.

Wie viel Watt braucht ein Faserlaser?

Mehr Watt heißt vor allem: gleiche Tiefe in weniger Zeit. Für flache Markierungen auf Schmuck sind 20 Watt völlig ausreichend.

LeistungTypische AufgabenGeräte in dieser Auswahl
1 bis 5 W Infrarotflache Markierung auf Edelstahl und KunststoffSCULPFUN iCube Ultra Dual, xTool F2
20 WSchmuck, Anhänger, Typenschilder, leichte TiefgravurMonport GM20 Pro, LaserPecker LP5, Creality T1
30 Wschnellere Serien, tiefere Gravur, ReliefGWEIKE G2 Pro, ComMarker B4, Monport GM30 MOPA
60 WTiefgravur, Relief, dünnes Blech, DauerbetriebComMarker B6

Achte auf die Laserquelle: Bekannte Hersteller wie JPT oder Raycus werden in den Beschreibungen meist genannt. Fehlt die Angabe, frag beim Anbieter nach, denn die Quelle entscheidet über Ersatzteile und Langlebigkeit.

Arbeitsfeld und Linse: Warum größer nicht besser ist

Galvo-Faserlaser lenken den Strahl über zwei Spiegel und bündeln ihn mit einer F-Theta-Linse. Je größer das Arbeitsfeld, desto länger die Brennweite und desto größer der Brennfleck. Die Energie verteilt sich auf mehr Fläche. Monport schreibt selbst, dass für den 20-W-Laser 110 × 110 mm optimal sind und größere Felder schwächere Ergebnisse liefern können.

Unsere Näherung mit typischen Brennweiten: Der Brennfleck wächst etwa linear mit der Brennweite, seine Fläche also mit dem Quadrat. Die Energie pro Fläche fällt entsprechend. In der Tabelle steht „Energie“ für die Energie pro Fläche im Vergleich zum 110-mm-Feld (= 100 %).

Feld (mm)Brenn­weiteFlächeEnergie
110 × 110ca. 160 mm121 cm²100 %
150 × 150ca. 210 mm225 cm²ca. 58 %
175 × 175ca. 254 mm306 cm²ca. 40 %
200 × 200ca. 290 mm400 cm²ca. 30 %

Rechnung: (160 ÷ Brennweite)². Beispiel 175-mm-Feld: (160 ÷ 254)² ≈ 0,40. Das ist eine Näherung, die genaue Brennweite steht in den Technikangaben des Geräts. Praktische Folge: Ein 30-W-Laser mit 200-mm-Linse liefert pro Fläche weniger Energie als ein 20-W-Laser mit 110-mm-Linse. Wer beides braucht, nimmt ein Gerät mit zwei Linsen wie den ComMarker B4.

Laserschutz bei 1064 nm: was anders ist als beim Diodenlaser

Die Strahlung eines Faserlasers ist unsichtbar. Beim blauen Diodenlaser siehst du wenigstens den Lichtpunkt. Bei 1064 nm siehst du nichts, auch keine Reflexe von glänzendem Metall. Offene Faserlaser dieser Leistung gehören in der Regel zur Laserklasse 4. Maßgeblich ist das Typenschild deines Geräts.

Welche Materialien gehen, welche nicht?

MaterialFaserlaserHinweis
Edelstahlsehr gutschwarz, hell, tief; Farbe mit MOPA
Aluminium, eloxiertsehr gutEloxal wird hell abgetragen; Schwarz besser mit MOPA
Messing, Kupfer, Silber, Goldgutreflektieren stark, mehr Leistung oder langsamer arbeiten
TitangutFarbe mit MOPA möglich
Kunststoffe (z. B. ABS)je nach Sortevorher an Reststück testen
Holz, Lederschwachdafür Diodenlaser, siehe Lasergravierer für Anfänger
Klares Glas, klares Acrylkaum1064 nm geht weitgehend durch; CO2- oder UV-Laser nehmen
PVC, Vinylniegiftige und ätzende Dämpfe
Beryllium-haltige LegierungennieStaub und Rauch sind hochgiftig

Für Holz, Acryl und Glas zeigen wir die passenden Diodenlaser und CO2-Laser im großen Lasergravierer-Vergleich.

Lohnt sich ein Faserlaser? Beispielrechnung für den Nebenverdienst

Viele kaufen einen Faserlaser, um personalisierten Schmuck, Hundemarken oder Typenschilder zu verkaufen. Bevor du 1.300 Euro oder mehr ausgibst, rechne mit deinen eigenen Zahlen. So geht es:

Formel: Stückzahl bis zur Deckung = Gerätepreis ÷ (Verkaufspreis − Rohling − Verpackung und Gebühren)

Beispiel mit angenommenen Werten: Gerät 1.300 € · Verkaufspreis 12 € · Rohling 3 € · Verpackung, Versand-Anteil und Plattformgebühren 2 €
→ 12 − 3 − 2 = 7 € pro Stück · 1.300 ÷ 7 ≈ 186 Stück

Mit einem MOPA-Gerät für 2.600 € wären es bei gleichen Werten ≈ 372 Stück, außer du verlangst für Farbgravur einen höheren Preis. Bei 16 € Verkaufspreis: 2.600 ÷ 11 ≈ 237 Stück.

Nicht eingerechnet sind Schutzbrille, Absaugung, Drehachse, Testmaterial und deine Arbeitszeit. Wer gewerblich verkauft, braucht außerdem ein Gewerbe. Ab Beschäftigten kommen die Pflichten aus dem Abschnitt Laserschutz dazu.

Die Modelle im Detail

Einstieg: Infrarot-Modul + Diode
SCULPFUN iCube Ultra Dual Lasergravierer mit Gehäuse
1

SCULPFUN iCube Ultra Dual

12 W Diode + 1,2 W Infrarot · geschlossen · 150 × 135 mm

599 €

Kein echter Faserlaser, aber der günstigste Weg zu Metallmarkierungen in einem geschlossenen Gerät. Laut SCULPFUN markiert das 1,2-W-Infrarotmodul Edelstahl 304, beschichtete Metalle und Kunststoffe, die 12-W-Diode schneidet und graviert Holz, Leder und Acryl. Dazu kommen Türstopp, Not-Aus, USB-Sicherheitsschlüssel, Rauchfilter und Autofokus. Werkstücke dürfen bis 80 mm hoch sein.

Passt, wenn: du hauptsächlich Holz machst und ab und zu einen Namen auf einen Edelstahl-Anhänger setzen willst. Für Tiefgravur reicht die Leistung nicht.

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Dual: Holz und Metall
xTool F2 Dual-Lasergravierer mit Infrarot- und Diodenlaser
2

xTool F2

15 W Diode + 5 W Infrarot 1064 nm · Galvo · 50-MP-Kamera

1.309 €

Der xTool F2 kombiniert einen 15-W-Diodenlaser für Holz, Leder und dunklen Acryl mit einem 5-W-Infrarotlaser bei 1064 nm für Markierungen, Tiefgravur und laut xTool „ausgewählte Farbmarkierungen auf geeigneten Metallen“. Die Galvo-Ablenkung schafft laut Anbieter 6.000 mm/s. Eine 50-MP-Kamera hilft beim Platzieren, Stapelverarbeitung erleichtert Serien wie Visitenkarten aus Metall. Mit 4,6 kg ist er gut transportabel, Werkstücke dürfen bis 120 mm hoch sein.

Passt, wenn: du ein gemischtes Sortiment aus Holz- und Metallprodukten hast und ein Gerät für beides willst. Hinweis: Einige F2-Varianten bietet xTool ausdrücklich nur für gewerbliche Anwender an.

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Dual mit Gehäuse, Klasse 1
LaserPecker LP5 mit Schutzgehäuse
3

LaserPecker LP5

20 W Faser + 20 W Diode · Schutzgehäuse · Kamera

2.799 €

Der LaserPecker LP5 vereint einen echten 20-W-Faserlaser mit einem 20-W-Diodenlaser. Das Gehäuse entspricht laut Hersteller Laserklasse 1, mit integriertem Abluftventilator, 5-MP-Kamera und höhenverstellbarem Fuß. LaserPecker nennt Tief-, Relief- und Farbgravur sowie Schnitte durch 20 mm Holz, 15 mm schwarzes Acryl und 1 mm Metall. Das Gerät wiegt 16,5 kg.

Passt, wenn: du einen echten Faserlaser plus Holzlaser willst und in einem Raum ohne separate Laserzone arbeitest.

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Reiner Faserlaser mit Gehäuse, Klasse 1
Creality T1 Fiber Lasergraviermaschine
4

Creality T1 Fiber 20W

20 W Faser · Klasse 1 · Lasermodule tauschbar

2.919 €

Der Creality T1 ist ein modulares Galvo-System: Das Basisgerät nimmt laut Creality Diodenmodule (20 und 40 W), ein 20-W-Fasermodul, ein 60-W-MOPA-Modul und ein 5-W-UV-Modul auf, getauscht werden sie werkzeuglos in etwa 15 Sekunden. In dieser Ausführung steckt das 20-W-Fasermodul für Edelstahl, Aluminium, Messing, Gold und Silber. Creality nennt 10.000 mm/s und Autofokus. Mit 33,6 kg ist er ein Standgerät.

Passt, wenn: du heute mit Metall startest und später auf MOPA oder UV erweitern willst, ohne ein zweites Gerät zu kaufen. Die Zusatzmodule kosten extra.

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Offener Faserlaser, Q-Switch
Monport GM20 Pro Faserlaser Graviermaschine
5

Monport GM20 Pro

20 W Faser · offen · 110 × 110 mm · Autofokus

1.300 €

Der günstigste echte Faserlaser in dieser Auswahl. Monport nennt 10.000 mm/s, 0,01 mm Genauigkeit, Autofokus per Knopfdruck und LightBurn-Kompatibilität. Bemerkenswert ehrlich: Der Hersteller schreibt, dass 110 × 110 mm für den 20-W-Laser das optimale Feld sind und größere Felder schwächere Ergebnisse liefern können (siehe unsere Rechnung oben).

Passt, wenn: du Schmuck, Anhänger und kleine Schilder markieren willst und eine Schutzbrille für 1064 nm sowie einen abgeschirmten Arbeitsplatz einplanst.

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Offener Faserlaser, abnehmbar
GWEIKE G2 Pro 30W Faserlasergravierer
6

GWEIKE G2 Pro 30W

30 W Faser 1064 nm · 110 × 110 mm · handgeführt möglich

1.399 €

Der GWEIKE G2 Pro bringt 30 W auf das kleine 110-mm-Feld, was laut unserer Rechnung viel Energie pro Fläche ergibt. GWEIKE nennt bis 15.000 mm/s, Tiefen- und 3D-Gravur sowie doppelte Rotlicht-Positionierung. Der Laserkopf lässt sich abnehmen, damit lassen sich auch große Teile direkt vor Ort beschriften. Der Hersteller wirbt mit über 90 Farben auf Edelstahl und Titan. In der Beschreibung steht aber nicht, dass es eine MOPA-Quelle ist, also vor dem Kauf nachfragen, wenn Farbe wichtig ist.

Passt, wenn: du Tiefgravur auf kleinen Teilen willst oder große Metallteile (Werkzeug, Maschinen) handgeführt beschriften musst.

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Offener Faserlaser, Komplettset
ComMarker B4 30W Faserlasergravurmaschine mit zwei Linsen
7

ComMarker B4 30W

30 W Faser · Linsen 110 und 200 mm · Drehachse dabei

1.599 €

Beim ComMarker B4 liegen laut Anbieter zwei Linsen bei (110 × 110 mm und 200 × 200 mm), dazu ein Drehaufsatz für Ringe und Gläser, ein Fußpedal und eine Schutzbrille. Er läuft mit LightBurn und EzCad2, hat eine elektrische Höhenverstellung und einen Not-Aus. Das Gerät wiegt 26 kg. Als B4 20W gibt es ihn auch günstiger (ca. 1.199 €).

Passt, wenn: du sowohl feine Schmuckgravur (kleine Linse) als auch größere Schilder (große Linse) machen willst und Ringe gravieren möchtest, ohne Zubehör nachzukaufen.

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MOPA für Farbgravur
Monport GM30 Pro MOPA Faserlaser
8

Monport GM30 Pro MOPA

30 W MOPA · offen · 175 × 175 mm · Autofokus

2.600 €

Die MOPA-Version der Monport-Pro-Serie für Farbmarkierung auf Metall und 3D-Relief. Monport nennt 10.000 mm/s, 0,01 mm Genauigkeit, Autofokus und LightBurn. Das 175-mm-Feld ist groß, laut unserer Rechnung kommt dort nur etwa 40 % der Energie pro Fläche an, verglichen mit 110 mm. Kleiner Hinweis zur Produktseite: Der Text zum Arbeitsfeld spricht dort von einem „20W-Faserlaser“, obwohl es um das 30-W-MOPA-Modell geht. Lass dir die Linse vor dem Kauf bestätigen.

Passt, wenn: du farbige Gravuren auf Edelstahl anbieten willst und ein bekanntes Software-Ökosystem (LightBurn) bevorzugst.

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MOPA, viel Leistung
ComMarker B6 60W JPT MOPA Lasergravierer
9

ComMarker B6 60W

60 W MOPA (JPT) · 150 × 150 mm · Touchscreen-Autofokus

3.999 €

Der ComMarker B6 nutzt laut Anbieter eine MOPA-Laserquelle von JPT mit 60 W und bis zu 15.000 mm/s. Er hat einen Touchscreen mit Autofokus, läuft mit LightBurn (Windows und Mac) und EzCad2 und kommt mit Fußpedal, Schutzbrille und einem Stück Teststahl. ComMarker nennt den Gravierer tragbar mit 13 kg, das Versandgewicht ist deutlich höher.

Passt, wenn: du gewerblich Tiefgravur, Relief und Farbe auf Metall in Serie machst und die Leistung wirklich auslastest.

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Schutzbrillen für 1064 nm

Wenn bei deinem Gerät keine passende Brille dabei ist oder weitere Personen zuschauen: Diese beiden Brillen decken laut Anbieter auch den Bereich um 1064 nm ab. Prüfe die Kennzeichnung nach DIN EN 207 und frag beim Gerätehersteller nach der nötigen Schutzstufe.

BrilleWellenlängen laut AnbieterPreis (ca.)
xTool Laserschutzbrille316–460 nm, 630–670 nm, 800–1080 nm59,99 €Bei Amazon ansehen
LaserPecker Laserschutzbrille180–532 nm, 900–1080 nm39,99 €Bei Amazon ansehen

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Welcher Faserlaser passt zu wem?

Du willst erst einmal mit Holz anfangen? Dann lies Lasergravierer für Anfänger. Diodenlaser, Geräte mit Gehäuse und CO2-Laser für Glas stehen im Lasergravierer-Vergleich, die allgemeine Kaufberatung im Ratgeber-Abschnitt.

Häufige Fragen zum Faserlaser

Was ist der Unterschied zwischen Faserlaser und Diodenlaser?

Ein Faserlaser arbeitet mit 1064 nm im Infrarotbereich. Diese Wellenlänge nehmen blanke Metalle gut auf, deshalb markiert er Edelstahl, Messing oder Silber ohne Spray. Ein blauer Diodenlaser (455 nm) ist für Holz, Leder und dunklen Acryl gemacht und schafft blankes Metall nur mit Markierungsspray.

Q-Switch oder MOPA: Was brauche ich?

Für schwarze oder helle Markierungen, Seriennummern, Logos und Tiefgravur reicht ein Q-Switch-Faserlaser. MOPA lohnt sich, wenn du Farben auf Edelstahl oder Titan, sehr dunkle Markierungen auf eloxiertem Aluminium oder Kunststoff willst. MOPA-Geräte kosten in unserer Auswahl etwa doppelt so viel.

Wie viel Watt braucht ein Faserlaser?

20 Watt genügen zum Markieren von Schmuck, Anhängern und Typenschildern. 30 Watt arbeiten schneller und gravieren tiefer. 50 bis 60 Watt sind für Tiefgravur, Relief und dünnes Blech im gewerblichen Einsatz gedacht.

Kann ein Faserlaser Holz oder Glas gravieren?

Holz verfärbt ein Faserlaser nur schwach, für Holz ist ein Diodenlaser besser. Klares Glas lässt die 1064-nm-Strahlung weitgehend durch, dafür sind CO2- oder UV-Laser gedacht. Dual-Geräte wie xTool F2 oder LaserPecker LP5 kombinieren deshalb einen Faser- oder Infrarotlaser mit einem Diodenlaser.

Brauche ich bei einem Faserlaser eine Schutzbrille?

Bei offenen Geräten ja, und sie muss 1064 nm abdecken. Die Strahlung ist unsichtbar, du merkst einen Treffer also nicht. Geräte mit Gehäuse nach Laserklasse 1 schirmen laut Hersteller ab, solange die Haube geschlossen ist. Prüfe auf der Brille die Wellenlänge und die Schutzstufe nach DIN EN 207.

Welches Arbeitsfeld ist sinnvoll?

Ein größeres Feld braucht eine Linse mit längerer Brennweite. Der Fleck wird größer, die Energie pro Fläche sinkt. Für Schmuck und Anhänger reichen 110 × 110 mm. Wer große Schilder macht, nimmt eine zweite Linse dazu, wie sie beim ComMarker B4 beiliegt.

Kann ich Ringe und Becher gravieren?

Ja, mit einer Drehachse (Rotary). Beim ComMarker B4 ist sie laut Anbieter dabei, bei anderen Geräten gibt es sie als Zubehör. Für die Innenseite von Ringen brauchst du ein Gerät, dessen Strahl schräg genug in den Ring kommt, das schaffen nicht alle.

Was muss ich beachten, wenn ich mit dem Faserlaser Geld verdienen will?

Rechne vorher, ab wie vielen Stücken sich das Gerät trägt. Arbeiten Beschäftigte an einem offenen Laser der Klasse 3R, 3B oder 4, verlangt die Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) einen fachkundigen Laserschutzbeauftragten. Einige Angebote sind ausdrücklich nur für gewerbliche Anwender gedacht.

Quellen

Herstellerangaben nach den Produktseiten bei Amazon.de (Stand 28.10.2026). Arbeitsfeld-Rechnung: eigene Näherung mit typischen F-Theta-Brennweiten. Laserschutz: Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (OStrV), Norm DIN EN 207 für Laserschutzbrillen. Bei Fragen zu Laserklassen und Arbeitsschutz helfen die Berufsgenossenschaft und der Gerätehersteller.